Reisenotizen (in Arbeit)
Montag, 18. Mai: von Basel nach Mannheim/Heidelberg
Für einmal bleiben uns frühes Aufstehen und eine lange Busfahrt zum Schiff erspart. Wir verlassen Rütihof nicht wie gewohnt um 8 Uhr, sondern erst um 13.30 Uhr. Wir erreichen die «Excellence Crown» bereits um 15 Uhr. Check-in und Bezug der Kabinen funktionieren wie gewohnt reibungslos. «Leinen los!», heisst es dann um 15.30 Uhr. Gemäss Plan fahren wir durch bis Mannheim und machen dort am nächsten Tag um 14.30 Uhr fest. Aber ein Plan ist nur ein Plan – es kommt oft anders als geplant.
Doch der Plan kommt schon vor der Schleuse Kembs (Rhein-km 179) ins Stottern. Wir warten drei Stunden auf die Durchfahrt. Es ist nur die kleine Schleusenkammer in Betrieb; die grosse ist in Revision. Auf dem Oberrhein gibt es zwischen Basel und Iffezheim (Rhein-km 334) insgesamt 10 Schleusen mit einer gesamten Fallhöhe von ca. 130 Metern. Ab Iffezheim ist der Rhein dann schleusenfrei bis zur Nordsee.
Unabhängig von der Warterei geniessen wir den Willkommens-Apéro mit der Begrüssung durch den Kapitän und anschliessend ein ausgezeichnetes Nachtessen. Dann geht’s in die Kabinen zur wohlverdienten Nachtruhe. Wir sind gespannt, wie es morgen weitergeht. Nach Plan sollten wir um 14.30 Uhr in Mannheim ankommen.
Dienstag, 19. Mai: Mannheim und Heidelberg
Beim Frühstück vor der Schleuse Gerstheim (Rhein-km 272) überbringt uns der Reiseleiter die «frohe» Botschaft, dass die Verspätung mittlerweile auf über 9 Stunden angewachsen sei, und diese Verzögerung bis Amsterdam nicht mehr eingeholt werden könne. Noch lägen vier weitere Schleusen vor uns und der Rückstand werde weiter anwachsen, da bei allen Schleusen nur eine Kammer in Betrieb sei.
Die Reederei beschliesst, den Aufenthalt in Mannheim und Heidelberg mit den geplanten Ausflügen auszulassen und ohne Halt bis Amsterdam durchzufahren. Die für Mannheim geplante Aufnahme von Lebensmitteln und Getränken muss natürlich ebenfalls umorganisiert werden – damit wenigstens das Bier nicht ausgeht. Jetzt sind die Logistiker gefragt.
Nachmittags um 15.45 Uhr passieren wir die letzte Schleuse bei Iffezheim (Rhein-km 334). Während alle vorhergehenden Schleusen in Frankreich liegen, gehört Iffezheim zu Deutschland. Durchfahrt problemlos – beide Kammern offen.
Mittwoch, 20. Mai: von Mannheim nach Amsterdam
Später in der Nacht passieren wir schleusenfrei und ohne weitere Verzögerungen die Städte Karlsruhe, Mainz (Rhein-km 499) und um 6 Uhr Koblenz (Deutsches Eck mit der Moselmündung, Rhein-km 591). Der erste Blick aus dem Fenster überrascht mich. Für die beiden schwarzen Türme am Flussufer muss ich zuerst einmal feststellen, wo wir überhaupt sind: Es ist der Brückenkopf der berühmten ehemaligen Brücke von Remagen (Ludendorff-Brücke).

Die Brücke von Remagen
In den weltgeschichtlichen Fokus geriet Remagen, als am 7. März 1945 eine kleine Vorhut der 9. US-Armee vollkommen überraschend und ungeplant die unzerstörte Brücke erobern konnte. Zuvor war das deutsche Brückenkommando durch eine Verkettung verschiedener Pannen mit der vorgesehenen Sprengung gescheitert. Die Amerikaner nutzten die Gelegenheit und bauten den Brückenkopf in wenigen Tagen massiv aus. Am 17. März 1945 stürzte die Brücke während Reparaturarbeiten plötzlich ein und riss mindestens 30 amerikanische Soldaten in den Tod. (Quelle: https://www.bruecke-remagen.de)
Köln (Rhein-km 688)
Nach der Passage von Königswinter und Bonn erscheint um 10 Uhr die Skyline von Köln am Horizont. Das Wetter ist regnerisch, windig und kühl. Trotzdem gehe ich aufs Sonnendeck für ein paar Bilder von der interessanten Kulisse der Kranhäuser und natürlich vom Kölner Dom.
Duisburg (Rhein-km 780)

Um 15 Uhr erreichen wir ausser Programm den Hafen von Duisburg für einen technischen Stopp als Ersatz für Mannheim. Es gilt, in möglichst kurzer Zeit zwei grosse Lastwagen, gefüllt mit Lebensmitteln und Getränken (viel Mineralwasser und etliche Bierfässer), zu entladen und die gesamte Fracht im Schiff zu verstauen. Die gesamte Crew – vom Spüler bis zum Hotelmanager – ist im Einsatz. Um 17.30 Uhr ist alles verladen und die Fahrt geht weiter in den Abend.
Nachtfahrt nach Amsterdam/Zaandam
Das Schiff wird ohne Pause die Nacht durchfahren, zuerst weiter auf dem Rhein und der Waal, dann durch den Amsterdam-Rheinkanal, welcher den Rhein via Utrecht mit Amsterdam verbindet. Davon spüren und hören wir nichts, von den beiden Schleusendurchfahrten auf dem Kanal abgesehen.
Donnerstag, 21. Mai: Amsterdam/Zaandam
Zum Glück erwache ich morgens um 6 Uhr und schaue aus dem Fenster: Wir sind mitten im Hafen von Amsterdam angekommen und geniessen den Sonnenaufgang vor den Silhouetten der Hafenanlagen und der vielen Schiffe. Insbesondere die moderne Architektur rund um die Hafenbecken fasziniert immer wieder.

Aber das Schiff fährt durch und erreicht sein Ziel in Zaandam um 7.30 Uhr. Die Anlegestelle liegt direkt im Zentrum dieser Kleinstadt nordwestlich von Amsterdam mit ca. 82 000 Einwohnern. Zaandam wurde vor allem bekannt durch sein Freiluftmuseum sowie durch die einzigartige, farbenfrohe Architektur in der Innenstadt.
Während die meisten Gäste Amsterdam besuchen (inklusive Grachtenfahrt), geniessen wir den Vormittag mit einer gemütlichen Bummelei durch die Innenstadt. Sehr interessante und abwechslungsreiche Architektur in einer ausgedehnten Fussgängerzone.
Um 14.30 Uhr sind wieder alle Gäste vollzählig auf dem Schiff. Jetzt geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück durch den Hafen von Amsterdam und durch den Amsterdam-Rheinkanal – dieses Mal bei Tageslicht. Utrecht erreichen wir um 19 Uhr. Den Tag beschliessen wir wie üblich mit einem feinen Nachtessen und einem Glas guten Weins.
In der Nacht erfolgt die Überfahrt quer durch die Mündungsarme von Rhein/Waal sowie durch die Oster- und Westerschelde nach Belgien. Ziel: Gent.
Freitag, 22. Mai: Gent und Brügge
Krammer-Schleusen
Morgens um 4 Uhr weckt mich ein leises Rumpeln. Ein Blick aus dem Fenster: Wir sind in den Krammer-Schleusen. Die Krammer-Schleusen sind ein gigantisches Meisterwerk der Ingenieurskunst. Sie schützen mit speziellen Systemen das Süsswasser des Volkerak vor dem Salzwasser der Oosterschelde. Dabei wird das schwerere Salzwasser von unten oder das Süsswasser von oben abgesaugt, je nach Fahrtrichtung der Schiffe. Die Schleusen sind 280 Meter lang und 24 Meter breit und daher für grosse Schubverbände geeignet.
Terneuzen
Nach dem Frühstück, um 9 Uhr, erreichen wir die mächtigen Schleusen von Terneuzen. Sie sind für grosse Seeschiffe ausgelegt, welche uns recht oft begegnen. Der Kanal von Terneuzen verbindet die Westerschelde (Niederlande) mit dem Hafen von Gent (Belgien). Wir geniessen die Fahrt durch den Kanal und die schöne Landschaft, welche an uns vorbeizieht. Es herrscht herrliches Frühsommerwetter.
Hafen von Gent
Den Seehafen von Gent erreichen wir planmässig um 14 Uhr. Es ist der drittgrösste Hafen Belgiens mit einem Güterumschlag von ca. 47 Mio. Tonnen und ca. 530 000 Containern. Die Durchfahrt durch die Hafenbecken bis zu unserer Anlegestelle nahe des Zentrums ist beeindruckend.
Gent
Am Nachmittag machen wir den organisierten Ausflug in die Stadt mit. Gent ist nach Antwerpen die zweitgrösste Stadt in Belgien mit ca. 270 000 Einwohnern. Die historische Altstadt mit der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bausubstanz ist weitgehend erhalten. Mehrere tausend kulturhistorisch wertvolle Gebäude sind denkmalgeschützt registriert. Die Stadtsilhouette wird durch «die drei Türme» dominiert, welche in einer Reihe stehen. Dies sind der 95 m hohe Genter Belfried, der Turm der St.-Bavo-Kathedrale und der Turm der Sint-Niklaaskerk.
Trotz der sommerlichen Hitze hat sich der Ausflug in diese wirklich sehenswerte Stadt gelohnt. Müde und durstig kehren wir zu unserem schwimmenden Hotel zurück.
Zurück nach Terneuzen und nach Antwerpen
Am Abend um 18.30 Uhr beginnt die Rückfahrt durch den Genter Hafen nach Terneuzen und weiter über die Westerschelde nach Antwerpen, welches wir am nächsten Morgen um ca. 8 Uhr erreichen werden.
Samstag, 23. Mai: Antwerpen (Brüssel)
Die Anlegestelle auf der Schelde liegt direkt beim Stadtzentrum. Es wird heute sommerlich heiss mit bis zu 30 °C. Den Ganztagsausflug nach Brüssel lassen wir aus – es lohnt sich nicht.
Stattdessen machen wir am Vormittag einen lockeren Bummel durch die uns bereits bekannte Altstadt und betreiben etwas Shopping. Den Nachmittag geniessen wir auf dem gut gekühlten Schiff und auf dem Sonnendeck.
Antwerpen ist die grösste Stadt Belgiens mit ca. 536 000 Einwohnern. Sie liegt an der Schelde und hat sowohl historische Bedeutung als auch einen modernen, kosmopolitischen Charakter.
Antwerpen war im 16. Jahrhundert ein wichtiger Handels- und Finanzplatz in Europa. Die Stadt ist immer noch ein bedeutendes Zentrum des Diamantenhandels. Der Hafen von Antwerpen ist einer der grössten in Europa und spielt eine entscheidende Rolle im internationalen Handel. In Bezug auf den Containerverkehr ist er nach Rotterdam der zweitgrösste Hafen Europas.
Antwerpen ist berühmt für seine beeindruckende Architektur, darunter die gotische Kathedrale «Unserer Lieben Frau», die als UNESCO-Weltkulturerbe gilt. Ganz berühmt natürlich der Bahnhof von Antwerpen, welcher als einer der schönsten weltweit gilt. Ebenso sehenswert sind das Rathaus und der «Grosse Markt».
Am Abend unterhält uns eine ausgezeichnete Dixieland-Band mit schmissiger Lifemusik – ganz ohne Elektronik.
Sonntag, 24. Mai: Antwerpen (Pfingstsonntag)
Heute ist Pfingstsonntag und es wird noch heisser als gestern. Also schon am Morgen raus in Richtung Hafen zum MAS (Museum aan de Stroom).
Das MAS-Museum im ehemaligen Hafenviertel an der Schelde von Antwerpen wurde im Mai 2011 eröffnet. Die Natursteinfassade des Gebäudes besteht aus rotem Sandstein aus Radjestan/Indien. Die einzelnen Fassadenplatten sind nach dem Zufallsprinzip angeordnet, was dem Gebäude eine besondere, architektonisch leichte Note verleiht. Durch die übereinander angeordneten und jeweils um eine Vierteldrehung versetzten Museumsräume entsteht ein beeindruckender Spiralturm.
Unser Ziel ist jedoch nicht das Museum selbst, sondern die Aussichtsplattform auf dem Dach des zehnstöckigen Gebäudes (Rolltreppen). Hier geniesst man einen 360-Grad-Rundblick über Antwerpen, den Hafen, die Schelde und das weite Umland. Faszinierend!
Anschliessend spazieren wir ausgiebig durch das umliegende Viertel mit den einzelnen Hafenbecken, bevor es wieder zurück zum Schiff fürs Mittagessen und zu einem gemütlichen Nachmittag geht.
Um 17 Uhr verlassen wir Antwerpen scheldeabwärts bis zu den Schleusen, welche die Gezeiten der Schelde vom nördlichen Hafenbecken trennen. Diese Schleusen (Couldewartsluis und Boudewijnsluis) haben gigantische Ausmasse von 270 × 35 und 360 × 45 Metern. Sie dienen dem Zugang grosser Seeschiffe von der Nordsee zum Binnenland.
Auf dem Weg zum Albert-Kanal passieren wir auch die alte Feuerwache mit dem Neubau von Zaha Hadid in Form eines Diamanten auf dem Dach. Das Ganze ist ein neues Wahrzeichen von Antwerpen – mir gefällt die Kombination des alten Gebäudes mit dem Teil auf dem Dach nicht so recht. Aber interessant ist es allemal.
In der Nacht durchfahren wir den 129 km langen Albert-Kanal via Hasselt bis zur Schleuse von Lanaye und die Maas bis Maastricht, wo wir um 8 Uhr ankommen werden.
Der Albert-Kanal verbindet die beiden belgischen Städte Antwerpen und Lüttich ohne dabei über niederländisches Gebiet zu führen. Die Länge des Kanals beträgt 129,5 Kilometer und überwindet mit sechs Schleusen eine Höhendifferenz von etwa 56 Metern. Südlich von Maastricht durchbricht der Albert-Kanal ein Bergmassiv aus Kalkstein.
Montag, 25. Mai: Maastricht (Pfingstmontag)
Die Schleuse von Lanaye war gestern Abend – trotz Pfingstsonntag – in Betrieb, sodass wir heute Morgen pünktlich um 8 Uhr wieder in den Niederlanden und über die Maas in Maastricht ankommen. Die Altstadt von Maastricht kennen wir recht gut von unserem Besuch im letzten Jahr, sodass ein kleiner Bummel gerade recht ist.
Ich wechsle noch kurz über die Fussgängerbrücke («Hoge Brug») ans rechte Ufer ins moderne Quartier der Stadt. Von dort hat man einen schönen Blick hinüber zur Altstadt von Maastricht.
Maastricht ist die Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg mit 126 000 Einwohnern und eine der ältesten Städte der Niederlande. Sie ist ein bedeutender Zielort des Tourismus in den Niederlanden, der nach Amsterdam die meisten Kulturdenkmäler beheimatet. Das gesamte Zentrum steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Die Universitätsstadt weist einen hohen Anteil internationaler Studenten auf.
Um die Mittagszeit legen wir bereits wieder ab nordwärts auf dem Julianakanaal und auf der Maas bis Nijmegen, um dann in einem weiten Bogen auf der Waal und dem Rhein wieder südwärts via Emmerich (D) Richtung Duisburg zu steuern. Ankommen sollten wir dort um ca. 10 Uhr am nächsten Morgen.
Dienstag, 26. Mai: Duisburg
Am Vormittag machen wir eine geführte Bustour durch den Hafen von Duisburg – den weltweit grössten Binnenhafen mit einem Güterumschlag von insgesamt 110 000 Tonnen und 20 000 Schiffen pro Jahr. Begleitet werden wir von einem pensionierten Ingenieur, welcher den Hafen wie seine Westentasche kennt. Er erläutert anhand vieler Pläne, Fotografien und Karten die Geschichte und die Entwicklung des Hafens vom Kohlenzeitalter bis zur heutigen Containerzeit. Eine sehr interessante und informative Führung.
Die historische Absenkung der Ruhrorter Hafenanlagen in Duisburg fand zwischen 1956 und 1968 statt. Grund dafür war eine starke Erosion der Rheinsohle durch Flussbegradigungen, die den Wasserspiegel um bis zu zwei Meter sinken liessen. Statt aufwendiger Ausbaggerungen wurden die Schleusen und Hafenbecken durch gezielten Kohleabbau im Untergrund behutsam und kontrolliert abgesenkt. Ein gigantisches und erfolgreiches Projekt, welches weltweites Aufsehen erregte.
Den Nachmittag geniessen wir an Bord auf der Fahrt bergwärts Richtung Koblenz zur Mündung der Mosel in den Rhein. Geplante Ankunft: 9 Uhr am nächsten Morgen. Dabei passieren wir die Städte Düsseldorf, Köln (zur blauen Stunde) und Bonn.
Mittwoch, 27. Mai: Koblenz
Die Ankunft beim Deutschen Eck in Koblenz ist wie immer spektakulär. Die Mündung der Mosel in den Rhein und das Reiterstandbild mit Kaiser Wilhelm I. bilden den standesgemässen Empfang für die «Excellence Crown».
Koblenz kennen wir von früheren Reisen schon, deshalb verzichten wir auf die geführte Führung durch die Stadt und hoch zu Festung Ehrenbreitstein, welche prominent über der Stadt am gegenüberliegenden Rheinufer thront.
Die Festung Ehrenbreitstein liegt auf einem 180 m hohen Bergsporn gleichen Namens, dessen schroffe Felshänge im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein in das Rheintal auslaufen. Im 19. Jahrhundert galt die preussische Festung Ehrenbreitstein als uneinnehmbar, zum einen durch ihre Lage auf dem gleichnamigen Berg und zum anderen, weil der Feind stets von allen Seiten durch die anderen Festungen und Forts im Festungsverbund attackiert werden konnte. Der Ehrenbreitstein wird auf drei Seiten – im Süden, im Osten und im Westen zum Rhein hin – von hohen Steilhängen begrenzt. Die Festung ist vom Rheinufer her, am Vorwerk Helfenstein vorbei, sowie vom Bergplateau im Norden zugänglich.
Stattdessen bummeln wir zwanglos durch die sehenswerte Altstadt – angesichts der Hitze immer auf der Schattenseite der Gassen. Zum Schluss ein kühles Bier am Moselufer, wo wir auf die Busse warten, welche uns zum bereits vorausfahrenden Schiff nach Boppard bringen werden.
Den Nachmittag verbringen wir an Bord und geniessen die vielleicht schönste und interessanteste Strecke des Rheins, das Obere Mittelrheintal (UNESCO-Welterbe), vorbei an der Burg Katz sowie am berühmten Loreley-Felsen.
Zur blauen Stunde erreichen wir noch Gernsheim für die letzten Bilder dieser Reise. Danach fährt das Schiff die Nacht durch bis Basel. Ein letzter Barbesuch, dann geht’s in die Kabine. Die Durchfahrt durch Wiesbaden und Mainz verschlafen wir. Die Koffer für das Ausschiffen sind bereits gepackt und die Bordrechnung ist beglichen.
Freitag, 29. Mai: Basel
Die Ankunft im Zielhafen Basel erfolgt pünktlich. Die Busse für den Heimtransport stehen schon bereit. Wir verabschieden uns von der sehr freundlichen, kompetenten Mannschaft, welche uns während der letzten zwölf Tage zuvorkommend und stets freundlich betreut hat. Herzlichen Dank und auf Wiedersehen auf einer weiteren Flussreise auf den Strömen und Kanälen Europas.
See you soon.


















