Tagelanger Dauerregen hat unser Tal heimgesucht. Wiesen und Äcker sind durchnässt und teilweise überflutet. Als dann der Regen endlich dem schönen Wetter wich, war die Zeit gekommen, dem Furtbach, welcher das Tal entwässern muss, einen Besuch abzustatten.
Früher, also vor der Renaturierung vor ca. 20 Jahren, hatte der Bach jeweils grosse Mühe, die Wassermassen nach solch intensiven Niederschlägen abzuführen. Der Bach war dann jeweils randvoll oder trat gar über die Ufer. Die Renaturierung zwischen Buchs und Otelfingen hat dem Bach ein wesentlich breiteres Bett geschenkt und damit, nebst dem ökologischen Nutzen, auch eine wesentlich höhere Kapazität gegen allfällige Hochwasser gebracht.
Bei wieder sonnigem Wetter mit vielen Wolken machte ich mich auf den Weg zum Bach, um die Situation zu begutachten, Eindrücke zu gewinnen und fotografisch zu dokumentieren. Als ich zum Bach kam, war der Wasserstand nach dem Ende des Regens bereits wieder um ca. einen Meter gesunken. Trotzdem sind die verbleibenden Wassermassen immer noch beeindruckend. An den breitesten Stellen war der Bach ca. 40 Meter breit. Kein Vergleich mit dem harmlosen Bächlein bei Normalbedingungen.
Bildergalerie
Ich finde, die Bilder sind gut gelungen, auch dank des freundlichen Wetters und der attraktiven Herbstfarben. Solche Bilder sind selten, da die Regenphase dieses Mal aussergewöhnlich lang und ergiebig war.